„Der böse Struwwelpeter“ als Gastspiel im Museum für Hamburgische Geschichte

Nach einer fulminanten Premiere im Jenischpark gastiert das Theater am Strom mit seiner neuen Produktion Ende Juli im Museum für Hamburgische Geschichte. Mit Zirkus, Zank, Gezeter und „Dem bösen Struwwelpeter“! Die ebenso vergnügliche wie bitterböse Neuauflage des Klassikers von Heinrich Hoffmann ist eine Kooperation mit Engelbach&Weinand.

Der Daumenlutscher, der Suppen-Kaspar, der Zappelphilipp, der bitterböse Friederich: Jeder kennt sie und erinnert sich mit wohligem Schauer an Vorlesestunden mit dem „Struwwelpeter“. Theater am Strom entwickelte gemeinsam mit Engelbach&Weinand eine mobile Produktion für Zuschauer*innen ab acht Jahren.

Ein Wägelchen mit Requisiten, ein Akkordeon, drei Spieler*innen. Mehr braucht DER BÖSE STRUWWELPETER nicht, um das Original von 1844 drastisch-vergnügliche Blüten treiben zu lassen.

Drei Schauspieler*innen erzählen, spielen, singen und versetzen das Publikum in Staunen und Schrecken über die Aktualität des Biedermeier-Kinderbuchs. Dabei wird mit dem weit verbreiteten Missverständnis der schwarzen Pädagogik seines Autors Heinrich Hoffmann radikal aufgeräumt. Stattdessen: Schwarzer Humor. Und kindliche Anarchie!

„Von neugierigen über verträumte bis hin zu richtig fiesen Kindern, von abwesenden bis zu Helikopter-Eltern – alle Figuren aus dem Struwwelpeter sehen wir heute genauso auf den Spielplätzen der Stadt “, findet Regisseur Marcel Weinand, die eine Hälfte von Engelbach&Weinand. „Wir haben den freien Grundton von Hoffmanns alten Reimen wiederentdeckt.” ergänzt Christiane Richers von Theater am Strom. „Man kann sagen, wir spielen Struwwelpeter – Das Original.“

Aus der Zusammenarbeit zweier eigenwilliger Hamburger Theatertruppen entstehen bunte Szenen mit scharf gezeichnetem, grellem Personal und schadenfroh-schrägen Liedern von Komponistin Eva Engelbach, der anderen Hälfte von Engelbach&Weinand, die auch gleich selber auf der Bühne steht.

Der böse Struwwelpeter 
für freche Kinder und ihre armen Eltern
Aufführungstermine: 
25., 27., 28. und 29. Juli 2021, jeweils 16.00 Uhr
Ort: Museum für Hamburgische Geschichte, Innenhof
Es spielen: Jan Gerrit Brüggemann, Eva Engelbach und Gesche Groth
Inszenierung und Ausstattung: Marcel Weinand
Komposition und musikalische Leitung: Eva Engelbach
Dramaturgie: Christiane Richers

Eintritt frei! Anmeldung erforderlich über www.shmh.de