Gerry Weber-Filiale im AEZ schließt im November

Die Muttergesellschaft Gerry Weber International hatte im Januar beim Amtsgericht Bielefeld Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestellt – mit dem erklärten Ziel, das Unternehmen zu sanieren.

Im Zuge der Sanierung des Modeherstellers Gerry Weber sollen rund 146 Filialen geschlossen werden und 330 Vollzeitarbeitsplätze nach derzeitigem Stand deutschlandweit wegfallen. (Foto: Christophe Gateau/Quelle: dpa-infocom GmbH)

Dazu sollen rund 146 Filialen im Inland geschlossen werden und 330 Vollzeitarbeitsplätze nach derzeitigem Stand deutschlandweit wegfallen. Im Insolvenzverfahren des Modeherstellers Gerry Weber haben Gläubiger inzwischen Forderungen von rund 275 Millionen Euro angemeldet. Mit dieser Größenordnung sei gerechnet worden, teilte ein Unternehmenssprecher nach einer Gläubigerversammlung mit. Nach Informationen des Abendblatts wird die Filiale im Alstertal Einkaufszentrum in Poppenbüttel zum 30. November geschlossen. Die Mitarbeiter seien informiert, hieß es. Derzeit betreibt das Unternehmen sieben Standorte in Hamburg.